Cesar Manrique

Kein anderer hat die Insel Lanzarote so geprägt, wie der Künstler Cesar Manrique. Am 24. April 1919 wurde er in Arrecife geboren und ging als Architekt, Maler, Bildhauer und Umweltschützer, unvergesslich in die Geschichte Lanzarotes ein. Seine erste Einzelausstellung hatte er bereits mit 23 Jahren. Weitere Stationen waren 1943 die Ausbildung zum Stadtbaumeister und der Besuch der Universität in La Laguna auf Teneriffa. 1945 erhielt er ein Stipendium für ein Studium an der Hochschule der Schönen Künste in Madrid. 1954 gründete er neben anderen die Galerie Fernando Fe in Madrid und 1955 nahm er an der 18. Biennale von Venedig und der 3. Biennale in Kuba teil. 1959 ging er auf Welttour – seine Stationen waren Paris, Freiburg, Basel, München, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Lima, Montevideo, Santiago de Chile, Valparaiso und Bogota. 1960 nahm er an Ausstellungen in Europa und den USA teil. In den Jahren 1964 bis 1968 lebte er in New York. Im letzten Jahr kehrte er dann nach Lanzarote zurück, baute sein Haus in Tahiche und realisierte viele beeindruckende Bauwerke, die noch heute besichtigt und bestaunt werden können.



Seine Projekte auf Lanzarote

  • Mirador del Rio 1973
  • Kulturzentrum „EL Almacén“, Arrecife
  • Castillo de San José, Arrecife,
    Umbau der 1776-1779 erbauten Festung in ein Museum für Moderne Kunst
  • Jameos del Agua 1976
  • Pueblo Marinero, Costa Teguise
  • Ehemaliger Flughafen von Lanzarote
  • Monumento al Campesino ( Denkmal zur Ehrung der Bauern auf Lanzarote, die die Durchlässigkeit der Lavakörner entdeckten und so der Tau zur Bewässerung der Felder eingesetzt werden kann)
  • Feuerberge – Restaurant EL Diablo
  • Mirador del Palmarejo, La Palma
  • Mirador de la Pena, EL Hierro
  • Lago Martiánez, Puerto de la Cruz, Teneriffa
  • Windspiele in diversen Orten, z. B. Arrieta, Lanzarote
  • Kaktusgarten „Jardin de Cactus“, Guatiza (Sein letztes großes Werk)





Seine Ehrungen und Auszeichnungen

  • 1978 „Weltpreis für Ökologie und Tourismus“ in Berlin
  • 1978 „Groβkreuz für seine ökologische Arbeit“, König Juan Carlos I., Spanien
  • 1980 „Orden der Schönen Künste“ von der Spanischen Regierung für das Wandbild am neuen Flughafen
  • 1981 Mönchehauspreis für Kunst und Umwelt, Goslar, Deutschland
  • 1982 „Netherlands Laureate Van D´Abeod“, Niederlande
  • 1986 Europa Nostra Preis, Europaparlament
  • 1989 Ernennung zum Mitglied des spanischen Komitees „Der Mensch und die Biosphäre“, UNESCO
  • 1989 Preis für Schöne Kunst, Kanarische Regierung
  • 1989 Fritz-Schumacher-Preis der Universität Hannover, Deutschland
  • 1995 Ehrenbürger der Gemeinde Tias, Lanzarote

Cesar Manrique war ein einzigartiges Genie und ein Geschenk für die Insel Lanzarote, aber auch für den Rest der Welt. Seine Liebe zur Natur und zur Kunst erschufen etwas, was die Menschheit unglaublich bereichert. Sein Einfluss auf die Insel Lanzarote ist bis heute hin spür- und erlebbar. Wenn Sie mehr über sein Schaffen wissen möchten, besuchen Sie die von ihm und seinen Freunden gegründete Stiftung – „Fundación César Manrique“ in Tahiche.

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18.00 Uhr


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